In dieser Studie wird der Entwicklungsprozess hinsichtlich aller Vokale im Hochdeutschen als dritte Sprache (L3) von einer jungen-erwachsenen brasilianischen Muttersprachlerin untersucht. Die Methodologie umfasst eine akustische Analyse in Praat. In diesem Sinne werden die Dateien in Bezug auf die drei ersten Formanten (F1, F2 und F3) aller hochdeutschen Vokale analysiert, um herauszufinden, wenn (und wie) sich die Vokale akustisch mittels der Überprüfung der Monte-Carlo Analysen im Laufe der evaluierten Datenerhebungen ändern würden. Die Ergebnisse schlagen vor, dass die Sprecherin eine FormantenKompensierung Strategie für ihre Vokalproduktion anwendet. Dem Speech-Learning Model (SLM-(r)) zufolge benutzte die Sprecherin andere akustische Cues, um phonologische Unterscheidungen in ihren Vokalen auszusprechen, d.h. sie basiert ihre Vokalproduktion auf dem zweiten Formant (F2) anstatt eine Vokalproduktion anhand des dritten Formants (F3).
Schlüsselwörter
hochdeutsche Vokale; Formantenstruktur; akustische Cues; komplexe und dynamische Systemtheorie
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Fonte: Elaboração própria (2025)
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